Das Bezirksamt hat in seiner Sitzung vom 19.01.2016 dem Beschluss der BVV zum Antrag „Zukunft der Kolonie Oeynhausen“ und somit dem Kompromiss zum Teilerhalt der Kolonie zugestimmt. 


Die Groth-Gruppe, das Bezirksamt und die Kleingärtner haben sich auf folgende Punkte verständigt:

- Eine verbindliche Festsetzung der Kleingartennutzung durch einen Bebauungsplan erfolgt auf der östlichen Teilfläche des Nordgeländes. Der städtebauliche Vertrag soll auch für zukünftige Investoren verpflichtend sein.

- Der Westteil des Nordgeländes wird dagegen ab Oktober 2016 bebaut. Geplant ist ein sechsgeschossiges Haus mit rund 900 Wohnungen.

- Die betroffenen Kleingärtner erhalten von der Groth-Gruppe die gesetzliche Entschädigung. Die Kosten für die Räumung, welche im Februar vollständig erfolgen soll, werden ebenfalls erstattet.

- Ein neues Vereinsheim und eine Kita sollen im östlichen Teil des Nordgeländes entstehen. Die Kosten hierfür trägt die Groth-Gruppe. Ferner zahlt die Groth-Gruppe auch einen Betrag in Höhe von ca. 1 Millionen Euro für die Entstehung von 28 Grundschulplätzen.

Von den 300 betroffenen Parzellen werden nun 150 gerettet. Das ist in der Tat nicht das, was wir uns alle für die Kolonie Oeynhausen gewünscht haben. Jedoch muss man auch fairerweise sagen, dass es wenigstens etwas ist – eben ein Teilerfolg. Ich hoffe nun, dass mit diesem Kompromiss die Kleingartenkolonie Oeynhausen für die Zukunft gesichert ist.

Die Pressmitteilung der CDU-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie unter folgendem Link:
www.cdu-fraktion-charlottenburg-wilmersdorf.de/lokal_1_1_150_CDU-Fraktion-zum-Kompromiss-zur-Kolonie-Oeynhausen.html