Lukas Krieger Berlin-Schmargendorf
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Neuigkeiten
06.09.2016, 11:04 Uhr
Führung durch die „Schlange“ mit anschließendem Gesprächsabend
Am 24.08.2016 lud ich die Bewohnerinnen und Bewohner der „Schlange“ zu einer Führung und einem Gesprächsabend über den europaweit einmaligen Gebäudekomplex ein. Mit Stefan Evers, Vize-Fraktionsvorsitzender im Abgeordnetenhaus und stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hatte ich einen der kundigsten Gesprächspartner an meiner Seite. 

Um einen Gesamteindruck und Überblick über die „Schlange“ zu erhalten, begann der Abend mit einer Führung, bei welcher die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele wichtige Fakten erfuhren: die „Schlange“ hat 1758 Wohnungen, wird von ca. 4000 Menschen bewohnt und ist eine in Europa einzigartige, innovative Lösung zur Überbauung einer Autobahn. Die Wohnungen sind nach Osten und Westen ausgerichtet, sodass die Sonne stets in die Wohnungen hineinscheint.

Es gibt Sozialwohnungen wie auch freie Wohnungen, 1-Zimmer Wohnungen wie auch Maisonette Wohnungen-dadurch wird die Gesellschaft in ihrer Verschiedenheit gut wiedergespiegelt. Erfolgreich wurde die „Schlange“ in den letzten Jahren mit Hilfe eines neuen Sicherheitskonzepts, durch welches die ehemals hohe Zahl an Wohnungseinbrüchen und Zerstörungen in der Schlange bekämpft und reduziert werden konnte. Durch separate Eingangstüren und Klingeln auf den einzelnen Etagen sowie Videoüberwachung und einem Wachdienst, ist die Schlange heute objektiv und subjektiv deutlich sicherer.

Von den höheren Etagen aus konnte die Gruppe während der Führung einen wunderschönen Blick auf Berlin bei untergehender Abendsonne genießen. 
Das anschließende Gespräch im Restaurant Prometheus war von verschiedenen Themen geprägt. Den Bürgerinnen und Bürgern brennt besonders das Problem der Müllentsorgung in der Schlange unter den Nägeln. Die Müllräume müssen lüftungstechnisch wesentlich verbessert werden, da der unangenehme Geruch für viele belastend ist. Hier muss die DeGeWo als Eigentümer dringend handeln! Um die DeGeWo mit Nachdruck auf die Probleme aufmerksam zu machen und zum Handeln zu drängen, erklärten Stefan Evers und ich, dass wir uns mit einem Schreiben an die DeGeWo wenden werden. Auch in der Bezirksverordnetenversammlung wird das Thema nochmals auf die Agenda kommen.

In der wachsenden Stadt Berlin, die Wohnungen dringend nötig hat, ist es Zeit für neue Konzepte im Wohnungsbau. Ich betonte dabei besonders im Hinblick auf meinen Wahlkreis, dass dafür nicht immer Grünflächen und Kleingärten geräumt werden müssen. Denn auch durch Aufstockung und Verdichtung lässt sich Vieles erreichen.

Des Weiteren wurden noch die Themen Mietspiegel, bekannte Bauunternehmen, Wohnungstausch und die Organisation der DeGeWo angeschnitten, zu denen die Teilnehmer unterschiedliche Fragen und Bitten hatten.

Ein gelungenen Abend – ich danke besonders den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Kommen, ihre Fragen und Anregungen!